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Posts mit dem Label "Natur" werden angezeigt.

Frieden

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Die Ballade vom Olivenkern

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Wir sind längst daran gewöhnt, dass uns alles ein wenig einfacher gemacht wird: Fisch kommt ohne Gräten daher und gerne paniert, Fleisch am besten ohne Knochen oder gleich ganz ohne Fleisch. Selbst an Obst und Gemüse wird im Labor herumgeschraubt, bis es bei Aussehen und Geschmack mehr unserer Idealvorstellung davon gleicht als der mitunter wankelmütigen, vom Wetter und anderen Wechselwirkungen abhängigen Realität. Natürlich ist es ein längst einforderungsfähiger Genuss, dass all das, was uns täglich wie gebratene Tauben in den Mund fliegt, von den Gefahren befreit ist, die nun einmal die Natur als letzten Grund für etwas erhöhte Konzentration und Geduld ausgelegt hat. Doch eines Tages kommt der Moment, da enthält eine saftige Olive, so schlaff sie auch daherkommen mag, einen verflucht harten Kern. Jeder Zahnarzt kann ein Lied davon singen.

Geteert und gefiedert

Wir werden unablässig von Krähen beobachtet.

Krähenkampf

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Hinhören

Der Welt zu lauschen ist etwas anderes, als ihr unseren Willen aufzuzwingen. 

Manche empfangen, andere nicht

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Wenn ich aus dem Fenster schaue, blicke ich auf einen Friedhof. Dort liegen auch meine Großmutter und mein Großvater begraben. Ich besuche oft ihr Grab und mache dann noch einen Spaziergang. Es ist kein großes Feld, es liegen auch keine berühmten Zeitgenossen dort. Dennoch ist es eine Friedensstätte schon deswegen, weil hier, umgeben von mehreren Straßen, die sich um das Gelände schlängeln, manchmal paradiesische Ruhe herrscht. Das Schnaufen der Automobile, vereinzeltes Gehupe und Feuerwehrsirenen verkommen zu einem Geräuschwurm, der sich nur mit Mühe in den von vielen Eiben, Linden und Eichen umstellten Gottesacker hineinbohren kann. Hier findet sich mit dem Krummen Pfuhl auch eine Trauerhalle im schönen Jugendstil, die unter Denkmalschutz steht. Friedhöfe hatten für mich schon immer eine große Anziehungskraft: Hier benehmen sich die Menschen anders, alles ist mit Symbolik aufgeladen. Ich bin in Arbeitspausen oft über diese Friedenshaine, weil ich schnell zu Kräften komme, wenn mich n...

Ringelreigen

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Glücksbringerstillstand

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Waldeinsamkeit

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Zerbrochen

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Blütenpflaster

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Geschnappt

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Angebissen

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Lauert im Freien die Gefahr?

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Nur ein Beispiel für die Macht irrationaler Ängste: Seit vielen Jahren nimmt die Zeit, die Kinder spielend in der Natur oder wenigstens an der frischen Luft verbringen, dramatisch ab. Die negativen Folgen sind gut dokumentiert und reichen von motorischen Mängeln über Defizite emotionaler Stressbewältigung bis hin zur Neigung, mehr mit Bildschirmgeräten zu machen.  Der Volksmund spricht hier von Teufelskreis, der Psychologe hat auch eine gewaltige Beleglage in die andere Richtung anzubieten.  Das Auseinandersetzen mit äußeren Reizen, das Greifen nach Regenwürmern und Baumrinden, das Schwimmen in Flüssen, das Kicken im Morast und Schlafen unter Sternen mit nächtlichem Mückengebrumm gibt der Gehirnentwicklung einen derart nachweisbaren Schub, dass jede Ersatzfunktion und Bildungsanstrengung, egal ob virtuell oder nicht, dagegen verblasst.  Und warum wird dieser Gewinn, der in der Regel außer Überwindung nicht einmal etwas kostet, so offensichtlich verschenkt? Nun, das Spiele...

Zuviel des Guten

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Der Klimawandel ist ein komplexes Themengebiet. Das zeigt sich nicht zuletzt daran, dass es trotz gesicherter Faktenlage Hunderter wissenschaftlicher Einrichtungen selbst von einigen regierenden Politikern geleugnet und von einer Gruppe von Menschen als Highway To Hell interpretiert wird.  Zwei ins intellektuelle Nichts sich streckende Extreme eines dann doch wieder simplen Phänomens: Wenn etwas dauerhaft als Krise bezeichnet wird, was sich als Prozess mit vielen Abstufungen und statistischen Unsicherheiten (oder schlicht unbekannten Folgewirkungen) zeigt, dann überfordert dies den Geist im Grunde fast aller, es sei denn, sie neigen zur Prophetie. Aber wer tut das schon? Von der sich verändernden Biodiversität, die letztlich eine noch viel gewaltigere und schleichende Katastrophe für den Homo sapiens ist, wäre da noch gar nicht gesprochen. Viel hingegen ist die Rede von neuen Trockenzeiten. Wochen ohne Regen. Verdorrte Pflanzen und Bäume und sandige, versäuerte Böden.  Es gibt...

Verfangen

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Frühreif

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Frisch gewaschen

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Geschwirr

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Manche Wege geht man mehrfach

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