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Posts mit dem Label "Melancholie" werden angezeigt.

Clown bei der Zahnpflege, Künstler unbekannt

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Sartre/Camus

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Jean-Paul Sartre: Wahrheit entsteht durch Kritik, Widerspruch und Entlarvung. Albert Camus: Wahrheit entsteht durch Aufmerksamkeit für den einzelnen Menschen.

Godard/Truffaut

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Jean-Luc Godard wollte das Kino von seinen Lügen befreien. François Truffaut wollte zeigen, warum Menschen diese Lügen brauchen.

Oh, Baby, Baby

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Wiederverwertet

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Parallelgeschichte

Melancholie ist das Unvermögen, die Welt nur so weit wahrzunehmen, wie man sie zum Leben braucht.

Hängengeblieben

Der Melancholiker sieht und spürt immer zu viel, denn er bleibt an den Dingen hängen. 

Angst und Wut

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Diese Mischung aus Angst und Wut, die schnell verwechselt werden kann mit Verachtung oder Hass, aber die recht eigentlich ein trauriges Kind der Verzweiflung ist. 

1$

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Lachend vereint

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Weißt du noch, wie wir einst gemeinsam die Schulbank drückten? Eigentlich kannten wir uns kaum, und so ist es nur verständlich, dass wir uns irgendwann, als die Lernzeit endlich vorbei war, aus den Augen verloren.  Doch noch heute erinnere ich mich an jene kurzweiligen Stunden, als wir nebeneinander sitzend den heiligen Ernst und die Garstigkeit so mancher Unterrichtseinheit in Geschichte und Deutsch hinweg lachten. Manchmal waren wir so laut beim Wettlächeln, dass es einen Rüffel hagelte. Einmal wurden wir sogar auseinandergesetzt - und grinsten doch gemeinsam weiter.  Ich habe viele Menschen bis auf den Grund ihrer Seele gesehen. Von dir weiß ich nicht einmal, wie und wo du jetzt lebst. Doch die Verbundenheit, die sich durch unsere geteilte Lust am Lachen, am Absurden, am sinnfreien Schabernack, ausdrückte, habe ich nie vergessen. Auch nicht deine innige Umarmung, als wir uns einmal, im Grunde zufällig, wieder sahen.  Für J. 

Patti Smith und „Horses“

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Es ist nicht verbrieft, ob sich Patti Smith für ihr Debütalbum die Nächte über die Reihenfolge der Songs um die Ohren schlug. John Cale hatte „Horses“ ja bewusst stümperhaft produziert, um einen Klang zu bekommen, der die rohe Energie dieser jungen, ungestümen Künstlerin und ihrer fantastischen Band konservierte.  Aber was für ein Glücksfall ist es, dass ausgerechnet „Gloria: In Excelsis Deo“ in den Kosmos dieser demütigen Dichterin einführt, die durch magische Zufallsbegegnungen in einem New York zur Musik gelangte, dessen Ungeheuerlichkeit sie just genau zu der Zeit beschwor, als es langsam zu zerfallen begann.  „Jesus died for somebody’s sins but not mine“, sprechsingt Smith, und wie könnte eine Platte mit einem stärkeren Leitspruch beginnen?  Alles ist in dieser zwanglosen Van-Morrison-Neubearbeitung schon da: das Wilde, das Lebensbejahende, die lyrische Hingabe, die Verneigung vor den literarischen und musikalischen Helden. Smith bereitete die Welt auf das ...

Pendel

Was ist, wenn wir in unserer beständig glimmenden Fortschrittstagträumerei verlernt haben, zu akzeptieren, dass Rückschritte, auch deutliche, zum gesellschaftlichen Gezeitenspiel fest dazugehören? Das Pendel schwingt nun einmal hin und her.

Zwei Arten: Sprung ins kalte Wasser

Von einem bestimmten Standpunkt aus betrachtet, gibt es eigentlich nur zwei Arten von Menschen: Jene, die mit einem Kopfsprung ins kalte Wasser hechten und solche, die sich das nie trauen werden.  Die Kopfvoranstürmer haben diesen Weg ins kühle Nass meist schon in sehr jungen Jahren gelernt. Sie würden gar nicht mehr auf die Idee kommen, sich burschikos in den Teich fallen zu lassen. Selbst wenn das Becken nur Zwergengröße hat: Der Kopfsprung symbolisiert Selbstvertrauen und Anmut. Als er erst einmal gelungen war, stellte das dunkle Blau keine Gefahr mehr dar. Und wer so ins feuchte Element gleitet, fürchtet sich auch nicht vor den Petitessen des Alltags.  Die Hineinplumpser hingegen sind alles andere als Wasserratten. Sie schwimmen, ja. Aber sie müssen dafür nicht planschen und wie wild spritzen, wie es meist die Kopfschwinger tun. Sie springen nicht, weil sie Angst davor haben - oder weil sie es lächerlich finden, so ihren Weg ins Wasser zu finden.  Stat...

Spaziergänger

Ich habe mich vor einiger Zeit dafür entschieden, bewusst darauf zu achten, wie die Menschen gehen, um ihnen, wenn sie aus Hetze oder Böswilligkeit auf mich zulaufen, als hätten sie mich nicht gesehen, ohne Anstrengung ausweichen zu können.  Manchmal treffe ich jemanden, der es ähnlich macht wie ich. Aber das ist selten. 

Am Drücker

Was manche Beharrlichkeit nennen, ist für andere Penetranz. 

Liegengeblieben

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Der erste Satz

…wiegt immer schwer.

Der väterliche Freund

Es gibt im Leben eines heranwachsenden Menschen irgendwann einen Punkt, da reichen die eigenen Erlebnisse und Geistesanstrengungen nicht mehr aus, um ein oder mehrere Probleme zu bewältigen. Eine eigentlich fürs Leben geschlossene Beziehung zerbricht. Die eigenen Eltern wenden sich pikiert oder einfach desinteressiert ab. Das Studium findet kein gescheites Ende. Der Weg zur anständig bezahlten Arbeit, von Traumjob ist gar nicht zu sprechen, erfüllt sich nicht. Die Zahl der möglichen Schwierigkeiten ist Legion. Es liegt in der Natur der Sache, dass die Menschen, die einem am nächsten stehen, in solchen Problemlagen nicht immer die richtigen Ratgeber sind. Zu sehr mischen sich in ihr Urteil zum Teil unrealistische Erwartungen (Familie), Verblendungen (enge Freunde) oder  sogar Abhängigkeit (Partner). Sollten sich die Schwierigkeiten dann noch mit den Lebenslinien der Liebsten ungünstig verbinden, werden aus Anregungen schnell Drohungen. In solchen Fällen ist oftmals der vä...

Auf dem heißen Blechdach

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Berlin voll in Fahrt

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