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Posts mit dem Label "Schweigen" werden angezeigt.

Hingeschaut, geschwiegen

Ein Beobachter, der alles verrät, was er sieht, ist ein schlechter Beobachter, denn er nimmt sich so die Möglichkeit, noch genauer hinzusehen.

Stillseinkönnen

Erst wer Schweigen lernt, findet in der Stille Ruhe.

Pssst!

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Es gibt keine Geheimnisse mehr auf dem Platz! Fußball ist längst eine vollüberwachte Sportart geworden. Kein Detail entgeht den Kameras - und es ist nur den manchmal doch umsichtigen Regisseuren am Schaltpult zu verdanken, dass nicht wesentlich mehr Szenen während einer TV-Übertragung aufscheinen, die das entrückte, gar animalische Verhalten mancher Kicker ins Rampenlicht stellen, denen das Adrenalin während einer Partie die Gehirnwindungen zudrückt. Aber der Fußball ist eben auch eine theatralische Angelegenheit. Es wird auf und neben dem Rasen geschimpft, gelacht, gespottet, getäuscht, grimassiert, geweint, gejubelt, gerotzt, wachgerüttelt, angetrieben und provoziert. Und weil nicht nur Kameras und Mikrofone für ein gespenstisches Überwachungsregime sorgen, sondern Lippenleser ihre Liebe für das Lederspiel entdeckt haben, sprechen die Protagonisten auf und neben dem Grün nur noch hinter vorgehaltener Hand. Ein irrwitziger Anblick. Aber auch eine verräterische symbolische Ges...

Dieses feine, unaufhörliche Geräusch

Merk auf dieses feine, unaufhörliche Geräusch, es ist die Stille. Horch auf das, was man hört, wenn man nichts mehr vernimmt. Paul Valéry

Der musikfreie Tag

Alles still. Kein Radio. Keine Instrumente. Keine Pfiffe. Kein Summen. Kein Fingerschnippen. Keine Musik im Ohr! Für einen Tag soll alles schweigen . Damit wir uns besinnen auf die Kraft und die Magie der Musik. Denn diese scheint uns immer mehr verloren zu gehen. Wir vertreiben sie mit dem maßlosen Einsatz von Musik in jeder Lebens- und Gemütslage. Kein Medium, das Musik einsetzen kann, verzichtet mehr darauf, sie schamlos zu missbrauchen. Gefühlsmanagement nennt man so etwas: Sollten die Bilder nicht passen – die Musik macht sie passend. Wer sich traurig fühlt, hört traurige Musik. Oder er hört fröhliche Musik, damit er oder sie alsbald wieder fröhlich wird. Das ist eigentlich nicht problematisch. Das Problem aber beginnt dort, wo man sich daran gewöhnt, die Musik einzusetzen, als wäre sie kunst-, macht- und damit wertlos. Gedenktage gibt es für alles und jeden.  Es gibt den Tag des deutschen Bieres, den Tag des Friedhofs, den Tag des Baumes, den Tag des Butterbrotes – auch ...