4. Mai 2015

Auf der Suche nach der verlorenen Zeit (Teil 2)

All jene Texte, die noch nicht geschrieben sind... 


  • Etwas darüber erzählen, was es bedeutet, vorn zu stehen (ob vor der Schulklasse, vor einer Fußballmannschaft, vor leeren Rängen). 
  • Über wütende Menschen schimpfen - und dabei die Lächerlichkeit der Zornigen bloßstellen. 
  • Vom Computerspielen berichten (von größter Simplizität der Automaten über komplexe, filmähnliche Virtualwelten bis hin zurück zur quatschblöden Smartphonedaddelei). 
  • Endlich einmal die kommunikative Unsitte der ... anprangern. 
  • Still und heimlich erklären, warum es möglich ist, Fan des FC Bayern München zu sein. 
  • Schnappschüsse aus dem Glutofen der Pubertät machen (schade, vorbei). 
  • Der femme fragile eine Liebeserklärung machen. 
  • Denkmalpflege für die großartige, sensibelste TV-Serie aller Zeiten betreiben: "Six Feet Under" (und dann auch gleich die beispiellose Komplexität von "In Treatment" ehren). 
  • Den stillen Aufstieg der Amateurpornographie sezieren (über die Macht der Bilder und die absurde Pointe, dass ausgerechnet die massenhaft ins Netz gestellten Wiederaufführungen der Sexhampeleien dem Medium den Garaus machen). 
  • Meine Lebensbücher in die Vitrine stellen (und "Stoner" ins Rollen bringen). 
  • Gleich noch die Lieblingsalben und Lieblingsfilme wählen (führt zu keinem Ziel, zu viele). 
  • Von der depressiven Logik philosophieren - und beschreiben, wie sie inzwischen die Welt, vielmehr die Menschen im Griff hat.
  • Über das Schreiben schreiben