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Es werden Posts vom Oktober, 2018 angezeigt.

What Do I Care?

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October and the trees are stripped bare Of all they wear. What do I care?  October and kingdoms rise And kingdoms fall But you go on And on. Alle großen Bands haben mindestens eine Handvoll melancholische Songs im Repertoire. Selbst die Rolling Stones. Nur U2 bilden da eine Ausnahme. Bis auf das gloriose, mit Brian Eno unter dem Pseudonym Passengers aufgenommene "Your Blue Room" (auf dem Album "Original Soundtracks 1") gibt es keine Schwermut im Katalog. Nur pathetische Nuancen der Trauer. Ungewöhnlich für irische Musiker. Aber da ist ja noch das haikueske, spirituelle "October", das von The Edge für die gleichnamige zweite Platte der Band einsam an einem Klavier fallen gelassen wurde. Es ist eines der schönsten Lieder von U2.

Die Unfähigkeit zu trauern

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Am 14. Oktober verschwinden von einem Moment auf den anderen 170 Millionen Menschen. Exakt zwei Prozent der Menschheit. Keiner weiß, wo sie abgeblieben sind. Niemand weiß eine Antwort darauf, warum es die einen aus der Welt geworfen hat und die anderen nicht. In einigen Städten gibt es nicht eine Person, die vermisst wird, in anderen Orten werden ganze Familien radikal dezimiert.   Irgendwann einigen sich die Verbliebenen, die keine plausible Erklärung für das Ereignis finden, von einer plötzlichen Entrückung zu sprechen. Ein Forschungsinstitut wird gegründet, das statistisch erfassen soll, was all die Verschwundenen gemeinsam hatten. Viele wissen nicht, wohin mit ihrer Trauer. Kommen ihre Lieben, ihre Freunde, ihre Nachbarn wieder zurück? Getrauert werden kann nur um Tote, nicht um Verschwundene… Wie mit den Zweifeln umgehen? Doch der Alltag muss für die Zurückgelassenen weitergehen. Arbeit muss getan werden, Kinder müssen erzogen werden, Einkäufe sollten erledigt werden.