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Geheimnisse

Wer Geheimnisse hat, geht mit den Geheimnissen anderer vorsichtig um.

Vom Wissen um die Grenzen der Liebe

Die Liebe gelangt schnell an ihre Grenzen. Wohl denen also, die von den Mauern der Vorstellung des Liebens und Liebenmüssens Kenntnisse gewonnen haben.  Noch wichtiger mag aber das Wissen um den Limes der eigenen Liebesfähigkeit sein. Diese unter oft schmerzhafter Selbstreflexion herauszuschälende Erkenntnis ist sogar noch bedeutender für das eigene Glück als das Deuten der Liebesbedürftigkeit und des Liebenkönnens der Menschen, die einem Herz und Schicksal anvertrauen. Wie man nun aber mit der Vergegenwärtigung dieser nicht zu überwindenden Zäune umgeht, mag auch eine Frage der Lebenserfahrung sein.  

Trübsal

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Weggabelungen

Die Zukunft entwickelt sich nicht nur in eine Richtung. 

Stärke zeigen

„Wir alle sind stark genug, das Unglück anderer zu ertragen.“ François de La Rochefoucauld

Stuart A. Staples sagt: „Thank You!“

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Die Tindersticks sind eine Band für gewisse Stunden. Jene der mal wonnigen und mal verdüsterten Trübsal; von knarzenden Gitarren, flehenden Violinen, gestriegeltem Saxophon, gestreicheltem Klavier, markanten Orgeln und vielen anderen Instrumenten zu einem orchestralen Klang fusioniert.  Manche nennen das Chamber- oder Barock-Pop, andere sehen darin einen Indie-Rock, der sich zur Entstehungszeit der britischen Formation schlicht eigenwillig gegen den schmutzigen Schrummelsound oder den damit konkurrierenden kumpeligen Schunkelklang zu Wehr setzte, der Anfang und Mitte der 90er auf der Insel Erfolge feierte.  Anders als andere Protagonisten dieser Zeit sind die Tindersticks mit ihrer mal sehr dramatischen, mal stoischen Musik geblieben. Sie sind mit ihrer vertonten Schwerblütigkeit, die, als die großen Dramen erschöpft waren auch Lounge-Entspanntheit annahm, aber ihr ganzes Selbstbewusstsein irgendwann aus cineastischer und theatralischer Filigranität bezog, schlicht ihr eigene...

Liebe und Ausflüchte

Ich liebe dich!  Entschuldige!  Ich weiß nicht!

Ohne Titel (Studie zur Verzweiflung)

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Schimmerndes Neonlicht

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Als ich mich einst dagegen entschied, einen Führerschein zu machen, war dies zunächst nur den Lebensumständen geschuldet. Andere Dinge waren wichtiger, wollten aufgeholt werden. Ein Auto wirkte in der jugendlichen Verneblung in der Anschaffung teuer, die Straßenverkehrsregeln kompliziert und auch sonst drängte mich nichts, in einer engen Blechkiste über Landstraßen zu jagen. Doch schon in dem Moment, da einer nach dem nächsten diese Reifeprüfung ablegte, manche sogar, bevor sie das erste Mal mit jemandem Sex hatten, ahnte ich, dass es ein Fehler war.  Das Automobil steht für Freiheit, das sagen nicht mal nur ihre grobklotzigsten Verfechter, die ohne Gewissen mit durchgedrücktem Fuß auf dem Gaspedal auf der linken Spur die Autobahn entlangdüsen. Das scheint mir etwas übertrieben. Lange Zeit war das motorisierte Gefährt schließlich auch ein Statussymbol. Wer es hatte, war mobil, beweglich, ausgestattet. Die Armen hatten jedenfalls keines, oder nur einen rostigen Gebrauchten. Man wird...

Klang

„Das lauteste Geräusch der Welt ist die Stille.“ Thelonious Monk

Frühreif

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Passion

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Du bist ein Arschloch!  Du unterbrichst mich ständig!  Du redest zu viel!  Du hörst mir nie zu!  Du brauchst eine Therapie!  Du bist wie deine Mutter/dein Vater!  Du hast dich so sehr verändert!   Wenn du mich lieben würdest, dann würdest du…  Das habe ich dir schon tausendmal gesagt!  Warum kann nicht alles wieder wie früher sein?  Dir kann man auch nie etwas recht machen!  Kannst du auch einmal etwas für mich tun?  Ich weiß nicht, wie lange ich das noch aushalte!  Du musst endlich was gegen das verdammte Schnarchen machen!

Sternschnuppenexistenz

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Sie kommen und gehen ungefragt. Sie folgen ihren eigenen Regeln und wissen oft nicht einmal, welche das sind. Sie lächeln in einem Moment unsicher, um im anderen schallend loszulachen. Sie verstecken sich vor dem Lärm der Welt, vor dem grellen Licht, vor fauligen Gerüchen, vor unseligen Berührungen, vor dem rostigen Geschmack des ungefilterten Lebens. Ihnen ist sehr oft nicht wohl zumute. Sie zittern, ohne zu frieren. Sie fiebern, ohne zu schwitzen.  Ihr Glück ist sprunghaft, selten können sie es festhalten. Andere entzünden sie, manchmal ohne es zu wollen. Sie sind ein Geschenk, weil sie ohne Hintergedanken geben (aber auch nehmen können) – doch wehe, man flüstert ihnen ins Ohr, was sie einem bedeuten. Dann flüchten sie, wie sie ohnehin nie Rast machen können. Sie bedürfen eines Schwalls von Einflüssen, aber fürchten sich vor jeder Form der Überreizung. Vertrauen fassen sie nur sehr schwer und sie bleiben selbst dann noch skeptisch, wenn ihre Finger schon in jene der anderen fließ...

Burning Down The House

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Depression, das ist, als würde man seinem eigenen Haus dabei zusehen, wie es verbrennt. Die Flammen lodern, vom Wind geleitet. Das Gebälk biegt sich und knackt. Die Luft ist von schweren Rauchschwaden gedrückt. Kein Schritt näher, denn man könnte verbrennen. Aber auch keinen Schritt fort, denn dann ist alles verloren. Es bleibt nur ein Gedanke: Wozu noch Hilfe rufen? Es brennt doch schon lichterloh. 

What Are You Fighting For?

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What are you fighting for It ain't nothing you ain't had before It ain't nothing, you ain't felt before And still you cry Is there nothing new Is there nothing to inspire you So you found that all your dreams came true And still you cry Time is around now Can't you get back what you've lost somehow Can't you round up all those memories And tell them to breathe There is a future coming up behind And I can feel it but I don't know where it's coming from And I can hold it but I; I cannot see its face And time is out of my hand

Von einem gewissen Punkt an…

… gibt es keine Rückkehr mehr. Dieser Punkt ist zu erreichen.  Franz Kafka

Alles kann, nichts muss

 Kunst ist ein Möglichkeitsraum, aber kein Verwirklichungsraum.

Frisch gewaschen

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Schmutzige Orange

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Who the f*%k is Sisyphos?

 Das Glück ist mitunter genauso schwer zu (er-)tragen wie das Unglück.